GESCHICHTE DER SCHULE

Laut Verordnung des Ministers für Kultur und Kunst begann am 1. September 1946 die Staatliche Musikschule PSM – damals noch als kooperative Musik bekannt – ihre Tätigkeit. Seit Beginn ihrer Existenz bildeten ansehnliche Pädagogen – Musiker den Lehrkörper der Schule.
Am Anfang befand sich die Schule im Gebäude der Staatlichen Musikhochschule in Katowice, später änderte sich die Lokalisierung und zog in das jetzige Gebäude des Schlesischen Priesterseminars. Ab 15. Juni 1968 befindet sich das Gebäude der PSM in Theaterstraße 16, das ist im Zentrum der schlesischen Hauptstadt. Das Gebäude ist ein Denkmal des Jahrtausends des polnischen Staates, von öffentlichen Spenden gebaut. Es besitzt unter anderem einen Konzertsaal, einen Saal für Kammermusik, einen für Rhytmikübungen und Räume für Einzel- und Gruppenaktivitäten.
Laut Entscheidung des Ministers für Kultur und Kunst wurden bisher getrennt funktionierende Abteilungen einer Grundstufe und Mittelstufe ab 1. September 1985 zu eine Staatliche Musikschule
I und II Stufe, unter dem Namen von Mieczysław Karłowicz in Katowice (PSM) – verbunden.
Schulleiter waren:
- Adam Mitscha 1945-46
- Józef Powroźniak 1947
- Marian Ł ę gowski 1947-76
- Stanisław Kotyczka 1977-90
- Joanna Kwietniowska 1990
- Andrzej Wójcik 1990-91
- Bożena Gieburowska-Gabryś 1991-2006
- Dorota Zawierucha von 2006

KÜNSTLERISCHE TÄTIGKEIT
Das erste öffentliche Konzert mit den künstlerischen Leistungen der Schule fand im Juni 1948 in der Konzerthalle der Hochschule für Musik in Katowice statt. In den folgenden Jahren gab die Jugend der „Karłowicz“ Musikschule Konzerte im Schlesischen Theater, im legendären Radiohaus (in der Plebiscytowastraße.), sowie in der Schlesischen Philharmonie. Solisten, Kammermusiker, der Chor und das Symphonieorchester unter der Leitung von Konrad Bryzek traten gleichfalls in den Sälen der Krakauer Philharmonie (1956), der Nationalen Philharmonie (1958, 1961), Philharmonie Kielce (1961) auf. An den Schulkonzerten nahmen und nehmen auch Absolventen der „Karłowicz“ Schule teil. Unter den Mitwirkenden waren u.a.: Irena Torbus, Józef Stompel, Antoni Cofalik, Waldemar Nabe, Stanisław Kotyczka, Urszula Mitręga, Henryka Januszewska, Stanisław Proksa, Andrzej Krzanowski, Julian Gembalski.
Am 21. März 1973 fand das erste Konzert von reflektierenden erfolgreich fortgesetzten bis heute Zyklus – Schlesische Tribun der Komponisten statt, mit der Teilnahme der schlesischen Zweig des Verbandes Polnischer Komponisten und mit der Kulturabteilung des Büro der Provinz organisiert. Diese Konzerte präsentieren Ausgangstrom vor allem schlesischen Komponisten. Interpreten dieser Werke sind die prominentesten Musiker der Region, oft Lehrer und „Karłowicz“ Schüler.
Im Jahr 1997 startete eine neue Reihe von Konzerten unter dem Namen „Estrade des Jungen Musikers“, welche die Fähigkeiten junge Talente zu konfrontieren erlaubte.
Die Jugend von „Karłowicz“ Schule war und ist eingeladen um an vielen Veranstaltungen und Festspielen teilnehmen zu können. Junge Musiker ehrten solche Ereignisse wie die weiteren Jahrestage der Befreiung von Schlesien (zwischen 1955-1965), die Orgel-, Chor- und Kammermusik-
-Dekade in Cieszyn (seit 1993), die Mikołów-Musiktage, Schlesischer Tage der Zeitgenössischen Musik. Seit vielen Jahren ist die Schule Mitorganisator eines der Konzerte Oberschlesischen Kammermusik Festspiele Ars Cameralis Silesiae Superioris, förderte die begabten jungen Musiker in der Region.
In der Geschichte der Schule gibt es auch Kontakte mit dem Ausland. Die erste internationale Tournee fand im Jahr 1962 statt. In Budapest und Miskolc hat eine 65-köpfige Gruppe von Studenten ein Konzert gegeben. Zehn Jahre später präsentierte sich das Schulorchester in Ostrava. Im Jahre 1993 waren bei uns Schüler aus japanischen Musikschulen zu Gast. Im Mai 1995 fuhren Solisten und das Orchester nach Spanien, wo sie ihre Werke an der Musikhochschule in Riba-Rioja, nahe Valencia, präsentierten. Im Oktober 1998 wurde eine Gruppe von vier jungen Künstler zur Mitteilnahme am Europäische Jugendfestspiele in Passau eingeladen. Von 1999 bis 2006 hatten unsere Schüler jährliche Treffen mit den Schülern des Kreisgymnasium Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt. Im Frühjahr 2000 gaben Schüler und Lehrer unserer Schule ein beachtenswertes Konzert im Polnischen Kulturinstitut in Berlin.
Dank der Partnerschaft der Städte Katowice und Ostrava, wurde im Jahre 2002 eine Zusammenarbeit mit der örtlichen Kunstschule von Namen V. Petrželky (Zakladni Umelecka Škola) durchgeführt. Mehrmals wurden austauschbare Konzerte mit der Musikschule in Wrocław und Musikschule für Sehbehinderten in Kraków stattgefunden.
Die PSM „Karłowicz“ besitzt auch eine Sammlung ihrer veröffentlichter Publikationen. Diese sind:
- 1945-1975. Państwowa Szkoła Muzyczna I i II stopnia im. Mieczysława Karłowicza, Katowice, 1975
- Mieczysław Karłowicz. Pamięci kompozytora, Katowice, 1985
[Mieczysław Karłowicz. Erinnerung an den Komponisten]
- Państwowa Szkoła Muzyczna I i II stopnia im. Mieczysława Karłowicza, 1945-1995, Katowice 1995
- Mieczysław Karłowicz – Młodzieńcze utwory instrumentalne, Katowice, 1997
[Mieczysław Karłowicz – Jugendliche instrumentale Kompositionen.
Die erste Schalplatte. Das Band in Studio des Polnischen Radio zum 50. Jahrestag der PSM aufgenommen.]
- Roman Berger w Katowicach, Katowice, 1998
- „Karłowicz” – 1946-2006, Katowice, 2006
- Mieczysław Karłowicz, Juvenilia, Katowice, 2006
- Mieczysław Karłowicz, młodzieńcze utwory instrumentalne, Polskie Radio Katowice, 2006
[Mieczysław Karłowicz – Jugendliche instrumentale Kompositionen]



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